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bundeswehr

  Operation Rennsteig

mad siegel

Der MAD soll Bundeswehrsoldaten auf extremistische Einstellungen und Aktivitäten überprüfen.
Zusätzlich ist seine Aufgabe, Spionage und Sabotage in der Bundeswehr zu unterbinden.

Hierfür hat der MAD 1200 Mitarbeiter zur Verfügung und bekommt 72 Millionen Euro aus dem
Bundeshaushalt 2012.

Beteiligung des MAD´s an der Operation " Rennsteig "

Im März 1995 sollte Uwe Mundlos (NSU) während seiner Bundeswehrzeit für den MAD als geheimdienstlicher Informant (IM) in Hinblick auf Anschlagspläne aus dem gewalttätigen rechtsextremistischen Spektrum angeworben werden.

Insofern hatte der MAD konkrete Informationen über Uwe Mundlos.

Der Anwerbeversuch des MAD soll nach Aussage des seit Juli 2012 amtierenden Präsidenten des MAD Ulrich Birkenheier angeblich erfolglos geblieben sein.

Die entsprechende Akte über diesen Vorgang vernichtete der MAD, so dass die Aussage von Birkenheier nicht belegt werden kann.

ulrich birkenheier

 Ulrich Birkenmeier

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und die Verfassungsschutzämter von  Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden über den Anwerbeversuch Uwe Mundlos auf dem Dienstweg unterrichtet.

Eine solche Unterrichtung geschieht grundschätzlich nur, wenn der Anwerbeversuch des MAD erfolgreich war.

Daher gab es auch eine Personalakte beim Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt, die dieser vernichtet hat.

Diese Vorgänge waren dem MAD und dem Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziéres mindestens seit März 2012 bekannt.

Ein Doppel der MAD-Befragungsakte Mundlos tauchte Ende August 2012 beim
Bundesamt für Verfassungsschutz auf.

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