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 Die verhinderten Ermittlungen

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Staatsanwaltschaft Lübeck

Die LKA-Ermittler in Kiel hatten 2012 DNA-Spuren einer fremden Person an den Kleidungsstücken von
Dr. Barschel sichergestellt, die der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Dr. Barschel in der Mordnacht vom 11.10.1987 im Genfer Hotel Beau Rivage trug. Die fremde Person hat mehrere DNA-Spuren auf der Strickjacke, den Socken und der Krawatte des ermordeten Ministerpräsidenten sowie am Handtuch des Hotelzimmers 317 hinterlassen.

Durch die DNA-Funde wurde  der Mordverdacht an Dr. Barschel nochmals erhärtet.

Trotz der neuen DNA-Spuren vom LKA Kiel wollte 2012 die Staatsanwaltschaft Lübeck die 1998 eingestellten Ermittlungen nicht wieder aufnehmen ( OStA Ralf Peter Anders).

Eine Abgleichung der gefundenen DNA-Spuren mit der Datenbank des Bundeskriminalamtes (BKA) wurde
von der Staatsanwaltschaft Lübeck auch nicht veranlasst.

Diese Entscheidung der Staatsanwaltschaft Lübeck sei "von ganz oben gedeckt".

Offensichtlich besteht bei bestimmten Ermittlungen kein politisches Interesse und diese Ermittlungen werden dann auf Weisung des Justizministeriums auch nicht durchgeführt.

Siehe Staatsanwaltschaft am Zügel der Politik  Generalstaatsanwaltschaft Naumburg

Ermittelnder Staatsanwalt in Lübeck war bis 1998 Heinrich Wille.

So ist auch das sichergestellte fremde Haar aus dem Barschel Hotelbett bei der
Staatsanwaltschaft Lübeck auf dubiose Weise verschwunden.

Dies scheint bei der Staatsanwaltschaft Lübeck gängige Praxis zu sein, denn bei dem
Brandanschlag in Lübeck am 18.01.1996 wurden von der Lübecker Gerichtsmedizin die versengten Haarproben von Verdächtigen aus Mecklenburg -Vorpommern als Asservate aufgenommen.
Diese  Beweismaterialien verschwanden kurze Zeit später und tauchten nie mehr auf.
Täter wurden nie gefasst.
Auch hier war Heinrich Wille der ermittelnde Staatsanwalt.

Auch die Staatsanwaltschaft Kiel                                         Stutenmord in Blekendorf .
und  die Staatsanwaltschaft Magdeburg verfahren so    Fall Burmeister

Die Witwe des ermordeten Dr. Barschel hatte daraufhin 2011 Strafanzeige wegen des Verdachts der Strafvereitelung in Amt gestellt.

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Brandanschlag in Lübeck

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